China, Indien, Bangladesch: Kämpferische ArbeiterInnen

Juni 22, 2010

Nach eineinhalb Jahren „Stille“ entflammt erneut der Klassenkampf an der „Werkbank der Welt“ in Asien. Die Welle in China ist gerade in Gang (Toyota, Honda, deren Zulieferer, Elektrobranche, …), über Indien gibt es mittlerweile einen Film und nun entfesselte Wut im Textilsektor in Bangladesch. Von dort kommen die billigen Kleidungsstücke für H&M, Metro oder Wal-Mart.

Arbeiterproteste für mehr Lohn
Textilfabriken schließen Werke

Dhaka. Nach den tagelangen und teilweise gewaltsamen Protesten von Arbeitern hat in Bangladesch eine ganze Reihe von Textilunternehmen ihre Werke geschlossen. Die Demonstrationen hätten zu „Panik und Anarchie“ geführt, sagte der Vizechef des Textil-Branchenverbandes BGMEA, Shafiul Islam Mohiuddin, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. “

In drei Tagen wurden mehr als 50 Fabriken von Demonstranten angegriffen. Das macht es für die Produzenten unmöglich, Lieferfristen einzuhalten und hat zu Millionenschäden geführt“, klagte Mohiuddin. „Unser Überleben steht auf dem Spiel.“

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