WM-ArbeiterInnen demonstrieren: Polizei schießt auf Sicherheitskräfte

Juni 14, 2010

Nach Deutschland gegen Austrialien in Durban ist es zu einer Demonstration gegen Lohndrückerei von ca. 500 OrdnerInnen gekommen. Sie marschierten durchs Stadion. Die Bullen mähten sie gleich nieder!

Unter dem Bild die News von Financial Times Deutschland, hier geht’s zu einem TAZ Bericht: „Einer der Demonstranten hatte erklärt, sie würden pro Tag 190 Rand (18 Euro) verdienen. Versprochen worden seien ihnen aber 1500 Rand (140 Euro).

Ausschreitungen nach Deutschland-Spiel
Polizei schießt auf Sicherheitskräfte

Nach dem Auftaktsieg der deutschen Nationalmannschaft haben Polizisten im WM-Stadion von Durban eine Demonstration von Ordnern aufgelöst. Mit Tränengas und Gummigeschossen ging die Polizei gegen die Sicherheitskräfte vor.

Nach dem Eröffnungsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Südafrika hat die Polizei am Sonntagabend mit Tränengas und Gummigeschossen eine Demonstration von WM-Arbeitern aufgelöst.

Die rund 500 als Ordner im Stadion von Durban eingesetzten Arbeiter protestierten nach Polizeiangaben dagegen, dass sie weniger Lohn als vereinbart erhalten hätten. Teilnehmer der Demonstration sprachen von einem friedlichen Protest und zeigten sich überrascht über die Reaktion der Sicherheitskräfte.

Die bewaffneten Polizisten trieben die Demonstranten aus dem Stadion. Mindestens eine Frau wurde von einem Gummigeschoss verletzt. Nachdem die Polizei den Arbeitern eine zehnminütige Frist setzte, löste sich der Protest auf. Mindestens zwei Teilnehmer wurden festgenommen, einer von ihnen übergab der Polizei eine Pistole.

Die deutsche Nationalelf hatte zuvor ihr WM-Eröffnungsspiel gegen Australien 4:0 gewonnen.

www.ftd.de

Die FIFA als Lohndrücker? Polizei schießt nach Deutschlandspiel auf protestierende Ordner in Durban

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