Kalifornien: Studenten protestieren gegen Erhöhung der Studiengebühren

März 5, 2010

Florian Rötzer auf Telepolis über Studiproteste an der UC. In der aktuellen Wildcat ist ein Bericht, in der Grundrisse ein super-lesenswerter Text von GenossInnen aus Santa Cruz („Wir folgen den durch Prüfungen und Aufgaben vorgegebenen Abläufen mit einer Art gedankenlosem und unveränderlichem Gehorsam, der auf nicht ausgesprochenem Frust beruht. Nichts weckt Interesse, nichts löst Empfindungen aus.“ oder: „Wir arbeiten und wir machen Schulden, nur um zu arbeiten und Schulden zu machen. Die Jobs, auf die wir hinarbeiten, sind die Jobs, die wir bereits haben.“). Lest einfach alles! 😉

Kalifornien: Studenten protestieren gegen Erhöhung der Studiengebühren

Die University of California erhöht die Gebühr für das grundständige Studium um 2.500 Dollar oder mehr als 30 Prozent jährlich.

Nicht nur in Europa streiken die Studenten. Auch in den USA kam es erneut Protesten.

Nachdem Kalifornien trotz der erst vor kurzem versuchten Haushaltskonsolidierung immer weiter in Schulden versinkt und massive Kürzungen der öffentlichen Ausgaben, u.a. im Bildungsbereich, vorgenommen wurden, hat nun die Universitätsleitung beschlossen, die Gebühren für Grundstudien an der University of California ab dem nächsten Jahr um 2.500 US-Dollar oder 32 Prozent anzuheben. Dieses Jahr sollen die Gebühren noch um 15 Prozent – 585 USD -. steigen. Damit würden die Studiengebühren im Jahr auf 10.302 USD steigen, wozu noch geschätzte Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Bücher von 16.000 USD kommen. In Masterstudiengängen erhöhen sich wie in der Wirtschaftsfakultät der UC Berkeley die jährlichen reinen Studiengebühren auf 41.654 USD, in der UCLA Law School sind über 40.000, in der Medial School der UC San Francisco 31.000 USD.

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