Wenn die Notbremse versagt

Februar 24, 2010

FT-Kolumnist Wolfgang Münchau kommentiert aus der Sicht des Kapitals die Notbremsen-Politik, die die Euro-Zone vor dem Zusammenbruch retten soll (Notbremse soll vermutlich heißen, dass IWF oder Berlin Kohle nach Griechenland schicken, um das Land zu „stabilisieren“ und so den Euro retten …). Aber „manche Krisen sind notbremsenresistent“, schreibt er. Ganz offensichtlich liest man heraus (wahrscheinlich ungewollt von Münchau!), dass es eigentlich überhaupt keine Perspektive aus herrschender Sicht gibt, die den Menschen etwas bringen könnte. Er pendelt zwischen „mit Gewalt Löhne in Spanien und Griechenland senken, damit die Ungleichgewichte vor allem gegenüber Deutschland beseitigt werden“, „jahrlanger Rezession“ oder „Ausstieg aus der Euro-Zone mit Abwertung“. Münchau gibt zu: „Es ist die Krise, die sich langsam und ohne Knall ausbreitet – bis es dann zu einer lauten Explosion kommt.“ Lest selber:

Wenn die Notbremse versagt

Manche Krise lässt sich selbst mit größter politischer Entschlossenheit nicht verhindern. Das Ende des Euro könnte so eine sein.

Vor einiger Zeit, während einer Diskussion um die Zukunft des Euro , sagte mir ein erfahrener politischer Kommentator einer großen deutschen Zeitung: ich solle mir keine Sorgen machen. Die in Deutschland politisch Verantwortlichen würden alles daransetzen, um einen Kollaps des Euro zu verhindern. Sie würden rechtzeitig die Notbremse ziehen, so wie jetzt bei Griechenland.

Ich habe ihm noch bis vor Kurzem geglaubt. Weiter lesen auf ftd.de!

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: