US-Trendforscher Gerald Celente: Der Crash von 2010

Januar 27, 2010

Brigitte Hamann schreibt von Gerald Celente vom Trends Research Institute (siehe aktuellen Krisenartikel). Er prognostiziert „Amerikas neues Gesicht: Detroit verfallen, Kalifornien bankrott, Floridas Shopping-Malls gespenstisch leer, leere Wohnungen und Casinos in Las Vegas“. China und Brasilien werden trotz Wachstum mitgerissen, die Gefahr von „Terroranschlägen“ wächst („Für viele Terroristen und Extremisten ist die Radikalisierung die Antwort auf schlimme Bedingungen, denen sie schon zu Beginn ihres Lebens ausgesetzt waren. Niemals, rügt Gerald Celente, hat ein amerikanischer Präsident gefragt, weshalb all diese Anschläge geschehen.“) und das neue Motto in dieser „größten Depression“ wird sein: Überleben. Genau das ist der Bruchpunkt: „Die Menschen werden weltweit viel mehr Zeit und sehr viel weniger Geld zur Verfügung haben. Das bietet eine große Chance kreative Talente zu entdecken, die vorher unter Konsum und Arbeitsüberlastung verborgen waren.“

US-Trendforscher Gerald Celente: Der Crash von 2010

Verlässliche Prognosen sind wir von dem erfolgreichsten Trendforscher inzwischen gewöhnt. Bereits 2004 hatte Gerald Celente den Beginn der »Großen Rezession« in der Winterausgabe des Trends Jounal® für 2007 vorhergesagt.* Münden werde diese Große Rezession in einem »Economic 9/11«, in der »Panik von ›08‹«, das progostizierte Celente im Dezember 2007. Seine Prognose zum »Kollaps von ›09‹« markierte den Crash der Börsen und die Katastrophen der »too-big-to-fail«, die mit enormen Kapitalaufwand über Wasser gehalten wurden. Nun spricht Gerald Celente vom »Breaking Point 2010«, der Sollbruchstelle, an der der eigentliche große Kollaps stattfinden wird.

Ende 2009 verkündete Präsident Obamas führender Wirtschaftsberater Larry Summers, die Rezession sei vorbei: »Ich glaube ebenso wie die meisten professionellen Wirtschaftsprognostiker, dass im Frühjahr die Stellenrate wieder steigen wird.«

Eine erstaunliche Aussage angesichts der Tatsache, dass nach offiziellen Zahlen allein im Dezember 85.000 Stellen in den USA verloren gegangen sind.

Gerald Celente erstaunt das nicht. Weder Summers noch der Vorsitzende der Fed, Ben Bernanke, noch die Wirtschaftsmedien und die »professionellsten Wirtschaftsprognostiker« haben die Rezession kommen sehen. Weshalb also sollte man ihren weiteren Prognosen trauen? Celente ist sich sicher: Die Rezession ist nicht vorbei und es wird keine Erholung geben, weder eine in Form eines Double-Dip, noch als V, L oder in Form eines U. Der »Crash von 2010« steht vor der Tür.

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