Zahlen per Fingerabdruck im Test

Januar 21, 2010

Jetzt sind wir soweit! Ab jetzt können wir per Fingerabdruck zahlen! Die endgültige Technik, die es ermöglicht, alle unsere Daten zu speichern, ist da. Befürworter argumentieren mit dem Faktor Zeit: Sieben Sekunden statt 20!

Zahlen per Fingerabdruck im Test – Begeisterung und Skepsis

In einigen deutschen Läden wird die neue Form des bargeldlosen Bezahlens bereits getestet. Manche Kunden sehen eine Erleichterung, andere äußern Bedenken.

Köln – Geld vergessen, EC-Karte auch, genervte Gesichter in der Schlange an der Kasse. Kein Problem, schließlich hat man den eigenen Zeigefinger dabei. Einige Supermärkte haben das Zahlen per Fingerabdruck bereits eingeführt.

Ein Pilotprojekt für das deutschlandweit erste „filialübergreifende biometrische Bezahlverfahren“ läuft bei eibem Rewe-Markt in Köln. Der Vorteil des Fingers liege doch auf der Hand, meint Kassierin Helga Gerth: „Das Geld kann man zu Hause vergessen, die Karte kann man verlieren, aber den Finger nicht.“ Das neue Angebot werde von Menschen aller Altersklassen gut angenommen. Die Kölner Testkunden seien „Versuchskaninchen“, sagt dagegen die Sprecherin der nordrhein- westfälischen Landesdatenschutzbeauftragten.

n einigen Supermärkten ist das Zahlen mit Fingerabdruck schon möglich, wie Ulrich Binnebößel vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) sagt. Allerdings bisher nur als Insellösungen: „Vor allem in Süddeutschland haben einige hundert Märkte von Edeka – das sind meist selbstständige Kaufleute – das System schon im Betrieb, aber nur jeweils beschränkt auf die eine Filiale.“ Der Düsseldorfer Handelsriese Metro prüft eine neue Technologie im „Future Store“ seines Lebensmittelhändlers Real im niederrheinischen Tönisvorst.

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