Beschlagnahmungen in Berlin und Dresden

Januar 20, 2010

Indymedia.de berichtet über die gestrigen LKA- und Polizeidurchsuchungen im Berliner Lokal „Red Stuff“ und in der Landeszentrale der Partei „Die Linke“. Die Gürnde dafür waren die Aufrufe gegen den Naziaufmarsch am 13.02.2010 in Dresden, da diese eine Aufforderung zu Straftaten darstellen.

Gegen 14 Uhr wurde gestern der Berliner Szeneladen „Red Stuff“ und die Landeszentrale der Partei „Die Linke“ von LKA und Polizei durchsucht. Grund für die Razzia war ein Durchsuchungsbeschluss des Dresdner Amtsgerichts für Plakate und Aufrufe des zivilgesellschaftlichen Bündnisses „Dresden nazifrei“. Damit erreichten die wochenlangen Diffamierungskampagnen in den Medien gegen den antifaschistischen Widerstand anlässlich des 13. Februars in Dresden ihren vorläufigen Höhepunkt.

In den frühen Nachmittagsstunden des gestrigen Tages beschlagnahmten Beamte des Berliner und sächsischen Landeskriminalamtes im Kreuzberger Szeneladen „Red Stuff“ Kisten mit tausenden Aufrufen und Plakaten des breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses „Dresden nazifrei“ (Fotos: 1 | 2). In Dresden wurde die Landeszentrale der Partei „Die Linke“ von der Polizei durchsucht. Dabei wurden ebenfalls tausende Plakate und Aufrufe beschlagnahmt. Die Polizei kündigte weitere Maßnahmen an.

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SOLIDARITÄT MIT DEM BÜNDNIS „NAZIFREI! DRESDEN STELLT SICH QUER

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