„Die Italiener sind Rassisten und sie behandeln uns wie Tiere!“

Januar 15, 2010

Ein Artikel auf telepolis.de von heute schildert den Hergang des Kampfs der ErntearbeiterInnen in Kalabrien. Der Bericht verlinkt zu vielen anderen Texten und Videos. Ein Arbeiter aus Ghana meint: „Wir wollten keine Probleme. Als wir aber hörten, dass sie auf zwei Brüder geschossen haben, bekamen wir es mit der Angst zu tun. Alle haben begriffen, dass sie beim Übernachten in der Fabrik nicht mehr sicher waren, da sind wir rausgegangen, um uns zu zeigen. Die Situation ist sehr schwierig, die Italiener sind Rassisten und sie behandeln uns wie Tiere“.

Mit der Mafia gegen Migranten

Die Hetzjagd auf Tagelöhner in Italien nutzt der ‚Ndrangheta und der Regierung

Schüsse aus einer Schrotflinte eröffneten vergangene Woche im italienischen Rosarno/ Kalabrien tagelange Übergriffe gegen afrikanische Migranten. Keine 72 Stunden später waren fast alle Saisonarbeiter aus dem kalabrischen Dorf weggeschafft worden oder geflohen. Nun werden die Hintergründe der Übergriffe offensichtlich: In Italien gehen auch Staatsanwälte von einer Beteiligung der ‚Ndrangheta aus, einer international agierenden Mafiaorganisation. Indes nutzt die Regierung das Pogrom, um ihre Null Toleranz-Politik gegenüber nicht autorisierter Migration zu stützen. Außenminister Frattini bereist afrikanische Länder, um mithilfe der Regierungen potentielle Billigarbeiter schon in ihren Herkunftsländern an der Ausreise zu hindern.

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