Archive for 15. Januar 2010

The Third Revolution

Januar 15, 2010

Mexico City, January 1st: The question is if that revolution will be peaceful, with a change of attitude and a re-founding of the Republic that would be developed beyond the interests that currently paralyze the nation. Or if it will be violent, through force, with the uprising of millions of destitute people who can’t manage to guarantee their survival in the present, much less bet on a brighter future.

Let’s look at writer and historian Francisco Martin Moreno’s x-ray of the revolutions that forged the Mexico of today. And with the reflections of historians Patricia Galena, Enrique Serna, and Alejandro Rosas, let’s evaluate the similarities of the conditions that would allow us to understand the changes that are upon us. Let’s analyze …

Mexico is on the brink of its third revolution.

Everyone is aware that the political, economic, and social models that the country experimented with in the 20th century are worn out; they’ve expired. They no longer respond to current demands.

The structures forged in political centralism, which manipulates democracy, and in monopolistic practices of an economy that feigns free competition did not produce results sufficient to close the social gap.

At the dawn of 2010, 100 years after the Revolution and 200 years after Independence, the vices that provoked those revolts and that today create an opportune medium for a shake-up of the system and, consequently, the nation is being recycled.

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„Dieses Land braucht eine grundlegende Erneuerung“

Januar 15, 2010

von diePresse.com

Die Hypo-Affäre offenbart ein Maß an Vetternwirtschaft, Filz und politischer Verkommenheit, dass es einem den Atem verschlägt.

Herr Grasser war beim fröhlichen Hypo-Abkassieren möglicherweise doch nicht dabei. Aber der damals amtierende Finanzminister – der einzige übrigens, der es bisher zu einer namentlichen Erwähnung im globalen Korruptionsreport von Transparency International gebracht hat – kann ja, wie sein Anwalt sinngemäß launisch meinte, nicht überall sein.

Sonst aber bietet die Hypo-Geschichte ein Bild von Filz, Vetternwirtschaft und politischer Verkommenheit, dass es einem den Atem verschlägt. Das Bonmot, Österreich sei nur deshalb keine Bananenrepublik, weil hier keine Bananen wachsen, ist traurigerweise schon lange nicht mehr zum Lachen.

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Migration: „Sterben in der Wüste“

Januar 15, 2010

Die italienische Zeitschrift L’Espresso hat die kurze Doku Sterben in der Wüste veröffentlicht. Die Bilder wurden von einem Migrant mit dem Handy aufgenommen und nach Europa geschickt. Zu sehen sind Leichen von MigrantInnen, die es nicht nach Europa geschafft haben. Zwischen Berlusconi und seinem guten Freund, dem lybischen Diktator Gaddafi, gibt es ein Abkommen, das Italien erlaubt, die illegalen EinwandererInnen nach Lybien abzuschieben. Dort werden sie erstmal in Gefängnissen eingesperrt und später in die Wüste gebracht und dort stehen gelassen.

Der Artikel auf L’Espresso (leider nur auf italienisch)

Der Bericht wurde von dem italienischen Undercover-Journalisten Fabrizio Gatti verfasst. Der Reporter von L’Espresso ist für die Verbreitung sehr unangenehmer Informationen (vor allem zum Thema Einwanderung) in Italien bekannt:

– Journalist Fabrizio Gatti folgt illegalen Einwanderern von Dakar nach Mailand
– Undercover als Journalist im Flüchtlingslager

„Die Italiener sind Rassisten und sie behandeln uns wie Tiere!“

Januar 15, 2010

Ein Artikel auf telepolis.de von heute schildert den Hergang des Kampfs der ErntearbeiterInnen in Kalabrien. Der Bericht verlinkt zu vielen anderen Texten und Videos. Ein Arbeiter aus Ghana meint: „Wir wollten keine Probleme. Als wir aber hörten, dass sie auf zwei Brüder geschossen haben, bekamen wir es mit der Angst zu tun. Alle haben begriffen, dass sie beim Übernachten in der Fabrik nicht mehr sicher waren, da sind wir rausgegangen, um uns zu zeigen. Die Situation ist sehr schwierig, die Italiener sind Rassisten und sie behandeln uns wie Tiere“.

Mit der Mafia gegen Migranten

Die Hetzjagd auf Tagelöhner in Italien nutzt der ‚Ndrangheta und der Regierung

Schüsse aus einer Schrotflinte eröffneten vergangene Woche im italienischen Rosarno/ Kalabrien tagelange Übergriffe gegen afrikanische Migranten. Keine 72 Stunden später waren fast alle Saisonarbeiter aus dem kalabrischen Dorf weggeschafft worden oder geflohen. Nun werden die Hintergründe der Übergriffe offensichtlich: In Italien gehen auch Staatsanwälte von einer Beteiligung der ‚Ndrangheta aus, einer international agierenden Mafiaorganisation. Indes nutzt die Regierung das Pogrom, um ihre Null Toleranz-Politik gegenüber nicht autorisierter Migration zu stützen. Außenminister Frattini bereist afrikanische Länder, um mithilfe der Regierungen potentielle Billigarbeiter schon in ihren Herkunftsländern an der Ausreise zu hindern.

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