Die letzte Spekulationsblase

November 30, 2009

Tomasz Konicz fasst in der Jungen Welt die komplexen Verschuldungsverhältnisse der Staaten (allen voran USA und China) im Zusammenhang mit deren hilflosen Konjunkturprogrammen zusammen. Dabei enttarnt er die Zahlenspielerei des IWF und seiner Ideologen, die von Erholung, Wachstum, usw. sprechen als Unsinn. Er zitiert Wallerstein („Wir befinden uns immer noch in der Immobilienblase, sie ist noch nicht am Ende.“) und spannt mithilfe der „Kondratjew-Zyklen“ einen historischen Bogen. Er bringt´s auf den Punkt (siehe dazu auch unser StudentInnen-Flugblatt, nur anders formuliert [Krise des Auto- und Erdölsektors! und „Überakkumulation“]):

„[…] Dieser nun schlappmachende Motor der Industrie [hat] einen Kolbenfresser in Gestalt der Krise der Arbeitsgesellschaft [zur Grundlage] […]. Je offensichtlicher die ihre Produktionspotentiale beständig steigernde Wirtschaft nicht mehr in der Lage ist, auch nur annähernd Vollbeschäftigung herzustellen, desto verbissener hält die öffentliche Debatte am Ziel der Vollbeschäftigung fest – und sei es durch Billiglohn und Zwangsarbeit.“

Ganzer Artikel auf jungewelt.de! (er ist etwas länger, aber wahnsinnig spannend!)

PS: Das Lenin-Zitat am Schluss sollte nicht mit Lenins Politik & Theorie gefüllt werden! Wir müssen die Frage vor allem ohne Lenin ernst nehmen!

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