„Dann steht das Land!“ KindergärtnerInnen melden sich zu Wort

November 21, 2009

Auf diepresse.com zeichnet Manfred Seeh ein Bild der heutigen Demo der Wiener KindergärtnerInnen (zu 99,2 Prozent machen den Job Frauen). Der Titel seines Berichts ist lächerlich, aber was ist, wenn es zu Gesprächen zwischen KindergärtnerInnen und Studis kommt? Anscheinend waren 2000 Menschen auf der Straße – siehe wien.orf.at. Die Demos werden mehr, die Leute gehen gerade öfter auf die Straße. Studis, öffentlich Bedienstete, ArbeiterInnen, … haben wir uns was zu sagen?

Aufstand in den Kindergärten

Die Kindergärtnerinnen wollen nicht mehr lieb, nett und geduldig sein: Sie gehen für bessere Artbeitsbedingungen auf die Straße. Die Forderungen der Pädagoginnen sind ebenso umfassend wie klar umrissen. „Die Reichen sollen zahlen.“

Ein milder Frühlingstag Ende November: Es ist Samstagmittag – und die Ringstraßenbahnlinien stehen wieder einmal still. Dort, wo sonst Autos stauen, schweben glitzernde Seifenblasen. Es wird gepfiffen, gerasselt, geratscht, getrommelt – so als ob der bunte Zug den staunenden City-Touristen etwas ganz Besonderes bieten wollte. Die Stimmung ist gelöst, die Polizei entspannt, der Himmel blau. So sieht es aus, wenn Kindergartenpädagoginnen auf die Straße gehen. Immerhin: Den Dr.-Karl-Lueger-Ring haben sie erobert. Aber eben nur an einem Samstag. Das nächste Mal, so ihre „Vorstellung“, könnte es ein Montag sein. „Wenn’s dann keinen Kindergarten gibt, steht die Stadt. Und dann steht das Land.“

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