Studentenrevolte in Wien

Oktober 25, 2009

von telepolis.de

Nachdem populistische Politiker den „Massen an Deutschen Studenten“ die Schuld an der österreichischen Uni-Misere zugewiesen haben, wollen die Studenten lieber die neoliberale Bildungspolitik und den Bolognaprozess loswerden – die Deutschen dafür behalten.

Wie schon Hegel bemerkt hat, kann eine Revolution nur gelingen, wenn sie in den Köpfen der Menschen bereits vorweggenommen ist. Nun ist zwar eher fraglich, ob die jüngsten Protestaktionen ihre Ziele erreichen werden, haben die protestierenden Studenten doch generell ein Ende der „neoliberalen“ Bildungspolitik zum Ziel. Grundsätzlich herrscht jedoch unübliche Übereinstimmung in der Studentenschaft. Jedenfalls ist die Zustimmung einer überwältigenden Mehrheit der Studierenden zu den Forderungen der Hörsaal-Besetzer so offensichtlich, dass sich innerhalb kürzester Zeit eine beträchtliche Anzahl an Studenten auch zu konkreten Handlungen hinreißen ließ.

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