Archive for Oktober, 2009

Flugblatt von gestriger Demo online!

Oktober 30, 2009

Gestern auf der StudentInnendemo verteilten wir insgesamt 500 Flugblätter. Den Text haben wir nun online gestellt (siehe linke Spalte), eine .pdf Version zum Ausdrucken kommt noch [jetzt online!]. Ebenso ein Bericht über die Demonstration und die andauernde Besetzung der Sowi Aula.

10 bis 40.000 auf Studidemo

Oktober 28, 2009

Die Polizei spricht nach der Bildergalerie auf diepresse.com von 10.000 Leuten auf der Demo. Auf Indymedia gibt´s einen Live-Ticker! Ebenso wird von StudentInnen ein Stream zur Verfügung gestellt. Die „VeranstalterInnen“ sprechen von 40.000 DemonstrantInnen.

Studentenrevolte in Wien

Oktober 25, 2009

von telepolis.de

Nachdem populistische Politiker den „Massen an Deutschen Studenten“ die Schuld an der österreichischen Uni-Misere zugewiesen haben, wollen die Studenten lieber die neoliberale Bildungspolitik und den Bolognaprozess loswerden – die Deutschen dafür behalten.

Wie schon Hegel bemerkt hat, kann eine Revolution nur gelingen, wenn sie in den Köpfen der Menschen bereits vorweggenommen ist. Nun ist zwar eher fraglich, ob die jüngsten Protestaktionen ihre Ziele erreichen werden, haben die protestierenden Studenten doch generell ein Ende der „neoliberalen“ Bildungspolitik zum Ziel. Grundsätzlich herrscht jedoch unübliche Übereinstimmung in der Studentenschaft. Jedenfalls ist die Zustimmung einer überwältigenden Mehrheit der Studierenden zu den Forderungen der Hörsaal-Besetzer so offensichtlich, dass sich innerhalb kürzester Zeit eine beträchtliche Anzahl an Studenten auch zu konkreten Handlungen hinreißen ließ.

weiter lesen auf telepolis.de!

Solidarität mit den Audimaxbesetzer_innen! DEMO in Innsbruck

Oktober 25, 2009

Demonstrationsaufruf

Solidarität mit den Audimaxbesetzer_innen!

Nicht nur in Wien, sondern auch in Innsbruck und anderswo in Österreich sind die Bedingungen auf den Universitäten mittlerweile mehr als untragbar.

* Deswegen fordern wir die längst überfällige Erhöhung des Bildungsbudgets auf min 2% des BIP!
* Deswegen fordern wir mehr Mitspracherecht für Studierende!
* Deswegen fordern wir den freien Hochschulzugang!
* Deswegen fordern wir euch auf, gemeinsam für diese Ziele zu kämpfen!

Demo am Donnerstag 29.10. 12 Uhr vor der Hauptuni/Christoph-Probst Platz

Plattform Unbeschränkt Studieren

unbeschraenkt.at.tf
unbeschraenkt_studieren [at] riseup.net

… und Graz zieht nach!

Oktober 23, 2009

In Wien besetzen knapp 2000 StudentInnen mit einer unangemeldeten Kundgebung den Ring. In Graz wird die Vorklinik besetzt. [Artikel auf Indy]

Soeben wurde aus Solidarität mit den Wiener BesetzeriInnen des Audimax die Vorklinik der Grazer Universität besetzt!

Offizielle Solidaritätserklärung mit den Besetzer_innen des Audimax der Grazer ÖH:

Die HochschülerInnenschaft an der Uni Graz (ÖH Uni Graz) erklärt sich mit den Besetzer_innen des Audimax solidarisch. Eben wird die Vorklinik der Uni Graz besetzt!
Gefordert wird:

– Re-Demokratisierung und Stärkung der Mit- und
Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen!
– Ausfinanzierung der Unis!
– Selbstbestimmtes Lernen und Leben ohne Konkurrenz- und
Leistungsdruck!
– Freie Masterzugänge!
– Keine verpflichtende STEP!
– Abschaffung aller Bildungs- und Studiengebühren!
– Keine Aufnahmeprüfungen!
– Unabhängige Lehre und Forschung!
– Schluss mit prekären Dienstverhältnissen für Lehrende,
Angestellte und ArbeiterInnen!
– Genug Studienplätze für alle!
– Abschaffung der Erweiterungscurricula!
– Flexible und selbstbestimmte Studienpläne!

Weitere Infos folgen.

Wiener Studis fangen mal an …

Oktober 23, 2009

Mehr zum Thema:

– Ein Genosse berichtet über Twitter
– Feature auf Indymedia
– Artikel auf diepresse.com
– Bildergalerie auf diepresse.com
– Artikel auf orf.at

Uni brennt – Uni Wien besetzt!

Oktober 22, 2009

In Wien wird gerade die Universität von bis zu 1500 Menschen besetzt. Es finden Vollversammlungen und Podiumsdiskussionen statt. Die StudentInnen haben das Bildungssystem satt und wehren sich! „Lehrkörper“ und ProfessorInnen solidarisieren sich mit dem Protest. [Artikel auf Indy]

Freie Bildung für alle!

Besetzung des Audimax der Universität Wien

Am Donnerstag wurde gegen 13 Uhr das Audimax der Universität Wien durch Studierende aller Studienrichtungen und Universitäten besetzt. Die Besetzung des Audimax ist der bisherige Höhepunkt einer Uni-übergreifenden Protestaktion, die sich vorrangig gegen die UG-Novelle 09 richtet und sich mit der gestrigen Besetzung der Akademie, sowie internationalen Bildungsprotesten solidarisiert.

Die Forderungen der Studierenden sind:

* Re-Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen!
* Ausfinanzierung der Unis!
* Selbstbestimmtes Lernen und Leben ohne Konkurrenz- und Leistungsdruck!
* Freie Masterzugänge!
* Keine verpflichtende STEP!
* Abschaffung aller Bildungs- und Studiengebühren!
* Keine Aufnahmeprüfungen!
* Unabhängige Lehre und Forschung!
* Schluss mit prekären Dienstverhältnissen für Lehrende, Angestellte und ArbeiterInnen!
* Genug Studienplätze für alle!
* Abschaffung der Erweiterungscurricula!
* Flexible und selbstbestimmte Studienpläne!

Dieser Protest wurde in einer völlig spontanen Solidarisierungs-Demonstration begründet, keine der ÖH-Untergruppierungen hat diese organisiert. Die Studierenden aller Studienrichtungen haben sich spontan – ohne übergeordnete Organisation – zusammen gefunden, um gegen die Studienbedingungen zu protestieren. Das Ausmaß dieser Aktion ist Beweis dafür, dass es sich um zentrale Anliegen handelt, die einen großen Teil der Studierenden persönlich betreffen.

Protest gegen Bildung a lá Hahn

Der Protest der Studierenden richtet sich gegen die Bildungspolitik des Wissenschaftsministers Hahn. Wir protestieren gegen die UG-Novelle 09 und die damit einhergehende Verschulung und Ökonomisierung des Studiums. Beispielsweise festgesetzte, starre Lehrpläne, fast ausschließlich Multiple-Choice-Prüfungen und versteckte Knock-Out-Prüfungen. Das RednerInnenpult stand allen offen, die ihren Unmut über die Situation an der Universität ausdrücken wollten. Trotz des friedlichen Protestes der Studierenden kam es zu repressiven Maßnahmen des privaten Uni-Sicherheitsdienstes und der Polizei. Studierende wurden am Betreten des Audi Max verhindert.

Die Rednerinnen im Audimax appellierten an die Solidarität zwischen Studierenden aus Österreich, Deutschland und der ganzen Welt. Der Protest richtet sich nicht gegen Studierende aus Deutschland, sondern gegen den dort herrschenden Numerus Clausus und Studiengebühren.

Kontakt:
freie.bildung [at] gmx.at

Facebook-Gruppe:
Besetzung des Audimax in der Uni Wien – die Uni brennt
http://www.twitter.com/unibrennt

(Aktion der Akademie der Bildenden Künste: www.malen-nach-zahlen.at)

Todesschuss von Krems: „In Griechenland hätt´s längst Demos gegeben!“

Oktober 13, 2009

Auf diePresse.com diskutiert ein Artikel die Widersprüche, die zu einer Verurteilung der PolizistInnen führen könnten, die Florian ermordet und seinen Kumpel schwer verletzt haben. Demnach droht den BeamtInnen ein bis zehn Jahre Haft. Ein Kommentator aber meint: „In Griechenland hätt´s längst Demos gegeben!“

Todesschuss von Krems: Noch mehr Widersprüche

Waren die Todesschüsse auf einen 14-jährigen Einbrecher Notwehr oder ein Angriff? In den vergangenen Tagen sind immer mehr Ermittlungsergebnisse durchgesickert, die den Aussagen der Beamten widersprechen.

Starb Florian P., weil er in völliger Dunkelheit zwei Polizisten angegriffen hatte? Oder wurde der 14-jährige Einbrecher in den frühen Morgenstunden des 5.August 2009 bei bester Sicht, auf der Flucht und von hinten erschossen? Seit Wochen versuchen Staatsanwälte, Kriminalisten und Gutachter jenen Einbruch in einen Kremser Supermarkt zu klären, den P. mit dem Leben bezahlt hat, bei dem sein 17-jähriger Komplize Roland T. angeschossen worden ist und der die beiden Polizisten, Andreas K. und Ingrid G., auf die Anklagebank bringen könnte. In den vergangenen Tagen sind immer mehr Ermittlungsergebnisse durchgesickert, die den Aussagen der Beamten widersprechen – ein Überblick.

weiter lesen auf diepresse.com!

„Schwer enttäuscht von der Stadt Wien …“

Oktober 12, 2009

ein Video von WienTV.org

Hausbesetzung in Wien!

Oktober 8, 2009

von Indymedia – Wir solidarisieren uns mit der Besetzung und veröffentlichen den Text vom „NachbarInnenflyer“. Liebe Grüße an dieser Stelle nach Wien!

Hausprojekteröffnung in der Triester Straße 114

Das seit 2007 leerstehende Haus in der Triester Straße ist seit Freitag, den 2. Oktober von der Initiative „Hausprojekt“ und weiteren Gruppen besetzt. Dieses Haus ist denkmalgeschützt und im Besitz der Stadt Wien. Wir wollen nicht auf Lösungen von oben warten und zusehen, wie weitere Häuser verfallen lassen werden. Darum haben wir beschlossen ins Haus einzuziehen und beginnen selbst mit den Renovierungen. Selbstverständlich sind alle Menschen, die Lust haben, gemeinsam hier etwas neues entstehen zu lassen, eingeladen sich einzubringen.

In den letzten Tagen wurden die Räume des Hauses und der Garten geputzt, eingerichtet, sowie gestaltet und somit zu neuen Nutzungen angeeignet. Ein Kostnixladen und Cafe auf Spendenbasis und ohne Konsumzwang, sowie eine Fahrradwerkstätte, eine Ausstellung mit „work in progress“ haben hier bereits Raum gefunden. Weitere geplante Projekte sind: eine offene Bibliothek und Mediathek, Raum für offene Werkstätten eine selbstverwaltete Kindergruppe sowie Räume für Seminare, Workshops und Initiativen. Ein Teil soll Platz für kollektiven Wohnraum bieten. Wir versuchen damit einen Beitrag zu Steigerung der Lebensqualität im Viertel zu leisten.

Gerade in Krisenzeiten sollten kreative und eigenständige Lösungsansätze für ein würdiges Leben gefördert und nicht durch Behörden blockiert werden. Die Initiative will keine Subventionen von der Stadt, sondern nur den Raum für ein permanentes Hausprojekt. Raum ist zur Genüge vorhanden, denn in Wien stehen über 80.000 Wohnungen leer. Wir sind für das Recht, lang leerstehenden Raum für unkommerzielle Projekte nutzen zu können. Neben der Belebung der NachbarInnenschaft hat es die Wirkung einer Strafsteuer für Leerstand. Durch die Gefahr den Eigentumsanspruch auf ungenützten Raum zu verlieren, wird der Mietpreisspekulation entgegengewirkt.

Es gibt jeden Nachmittag und Abend Programm. Aktuelles Programm ist auf unserer Homepage zu finden: hausprojekt.noblogs.org.

Wir laden alle herzlich ein, vorbeizukommen und sich selbst ein Bild zu machen bzw. sich einzubringen. Für eine lebenswerte Stadt – Grätzl Aufwertung selbstgemacht!

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