Großbritannien in der Liquiditätsfalle

September 15, 2009

von Telepolis (Ein aktueller Artikel als Zusatz zur Diskussion um den Staatsbankrott: Im letzten Krisentext hatten wir schon geschrieben, dass GB völlig bankrott ist! Die Frage ist: Von woher kracht das Weltsystem? Alle denken von den USA her [größte Verschuldung], aber anscheinend könnte es auch von GB her zusammenbrechen. Lest selber!)

Das britische Pfund könnte erneut crashen, weil das Empire faktisch bankrott ist.

Wenn es einen Indikator dafür gibt, dass es der englischen Wirtschaft nicht gut geht, dann muss man sich nur die Finanzsituation der englischen Pubs ansehen. Viele der Trinkanstalten stehen vor einem finanziellen Scherbenhaufen. Kreditengpässe, zunehmende Arbeitslosigkeit und das Rauchverbot sorgen für einen Exodus der urenglischen Kneipen. Allein 2008 mussten 2.400 Pubs den Laden dicht machen, da sich immer weniger Briten eine „Pint“ in ihren geliebten „Pubs“ leisten können. „Pub“ bedeutet „Public House“ (öffentliches Haus), ein Treffpunkt, wo alle Klassen- und Berufsschranken verschwinden. Vor dem „Landlord“ (dem Wirt) sind alle gleich, wenn sie für ihr „Pint“ bezahlen können. Doch dies können aktuell leider immer weniger Gäste.

Auch der englischen Fluglinie British Airways geht es sehr schlecht. Sinkende Passagierzahlen und steigende Spritpreise haben die Airline immer mehr unter Druck gesetzt. Bei British Airways, die im ersten Halbjahr Rekordverluste vermeldete, geht es aktuell ums nackte Überleben. Das kriselnde Unternehmen verbuchte im zweiten Quartal einen Verlust vor Steuern von 148 Millionen Pfund, das entspricht 173,3 Millionen Euro, nach einem Verlust von Minus von 94 Millionen Pfund im 1. Quartal.

ganzer Artikel auf telepolis.de!

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