INFOBEISL
AKTIONSTAG GEGEN KONTROLLE UND ÜBERWACHUNG!
KAMERAJAGD
Danke, an alle die dabei waren, es hat uns viel Spaß gemacht ![]()
Wir werden die Daten auswerten und dann online und als gedruckten Stadtplan veröffentlichen. Das kann allerdings noch ein bisschen dauern…
Wir bleiben aber drann, versprochen!
In Leipzig hat es schon einmal so eine Kampagne gegeben. Die Ergebnisse könnt ihr, inkl. ein paar Tips und Anregungen zum Kamerajagen, hier anschauen: Leipziger Kameras
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WIR STOPFEN EUCH DIE KRISE IN DEN HALS!
GLOBALE KRISE – WAS TUN?
mit Leuten vom Wildcat-Kollektiv
ABGESAGT……

Unternehmer, Banken, Parteien … alle entdecken den Staat. Das hat einen einfachen Grund: Er hat das Steuermonopol. Und nur damit können sie die vielen tausend Milliarden – bzw. inzwischen sogar Billionen – wieder reinholen, die für Bankenrettung und Abbau von Arbeitsplätzen verpulvert werden. Wir sollen für IHRE Krise zahlen. Durch massive (… Steuererhöhungen, Kürzungen von Sozialleistungen …) Angriffe auf die proletarischen Lebensbedingungen insgesamt.
Mit gewaltigen »Rettungsplänen« gibt der Staat zig Milliarden Euro, damit Arbeitsplätze abgebaut werden (in Deutschland: Commerzbank, in Österreich: Swarovski, Telekom, Magna, …). Von den »Geretteten« wird weiterer Verzicht erpresst. Wenn nun in Deutschland zB. Tausende zusammen mit Unternehmern und Politikern »für Opel«, »für die Hypo Real Estate« usw. demonstrieren, verhalten sie sich wie Lämmer, die auf dem Weg zur Schlachtbank noch die eigene Schlachtung bejubeln. Noch ärger verhalten sich die österreichischen ArbeiterInnen, die einem Lohnverzicht zustimmen (Magna, …) oder die völlig hilf- und ideenlos zusehen, wie ihre französischen KollegInnen Manager als Geiseln nehmen, aber selber sagen: „Hier bei uns ist alles anders! Da geht nix!“
Stattdessen sollten wir uns vorbereiten! In die Gänge kommen, solange die Herrschenden noch taumeln – und nicht erst dann, wenn sie ihre Armeen aufgestellt haben (der Staat hat auch das Gewaltmonopol) und die Krise voll ausgebrochen ist.
So schlecht sieht es gar nicht aus. In Osteuropa, England, Italien und Griechenland haben Bewegungen gegen die Krise angefangen. Und auch in der BRD haben in den letzten Jahren die Streiks zugenommen; gab es breite Mobilisierungen an Schulen und Unis, hunderte von Initiativen gegen Cross Border Leasing und vieles andere. All diese Kämpfe und Initiativen stehen durch den Kriseneinbruch vor schärferen Bedingungen. Sie haben aber auch mehr Möglichkeiten, Verbündete zu finden. Und in der Radikalisierung der Situation kann individuelles oder kollektives Engagement (»Volksküchen«, »Rechtsberatung« usw.) zum Teil einer widerständigen Bewegung werden.
Auf unseren Veranstaltungen wollen wir klarkriegen, wo wir stehen und wie tief die globale Krise geht. Wir werden uns das anhand der Autoindustrie genauer angucken und dann regional nach Auswirkungen, aber auch nach Widerstand gegen die Krise suchen.
Werden wir in nächster Zeit wieder Demos erleben, wo ArbeiterInnen, Unternehmer und Politiker gemeinsam den Staat anflehen?? resignierte, ideenlose Swarovski-ArbeiterInnen? – Oder werden Märsche der Solidarität direkte Verbindungen unter uns herstellen?? Werden Parlamente gestürmt, Regierungen verjagt…???!