GRAUZONE BLEIBT! ZUM AUSSCHLUSS AUS DER P.M.K

Stellungnahme zur Stellungnahme der »p.m.k« über den Ausschluss der Grauzone

Zunächst sei gesagt, dass wir die Stellungnahme der p.m.k nicht als eine betrachten, die die gesamte p.m.k und deren Mitgliedsvereine repräsentiert.

Eine kleine Vorgeschichte

Auf zwei Beiratssitzungen, in denen viele p.m.k-Mitgliedsvereine anwesend waren, gab es sehr unterschiedliche Meinungen zum Ausschluss. Viele Vereine (wenn auch natürlich nicht alle!) waren der Meinung, dass ein Ausschluss oder eine Suspendierung auf Zeit keine sinnvolle Maßnahme sei. Wenn wir nun die p.m.k, um den Obmann zu zitieren, als »Summe seiner Mitgliedervereine« betrachten, dann müssen wir diese Stellungnahme als ein persönliches Statement der namentlich erwähnten Vorstandsmitglieder und der Geschäftsführerin betrachten, das eine weitere Diskussion und Auseinandersetzung zum Thema untergraben soll. Man könnte sagen, es ist politisches Kalkül, um die Eigeninteressen eines Teils des Vorstandes durchzusetzen: Durch Diskussionen und direkte Auseinandersetzung mit uns auf den Sitzungen bekamen die anwesenden Mitgliedervereine ein differenziertes Bild von uns, so dass dies dazu führte, dass sogar Leute, die vorher für einen Ausschluss waren, dies danach nicht mehr wollten und für andere Maßnahmen plädierten. Das passt vier von fünf Vorständen und der Geschäftsführerin nicht in die Vorstellung, die Grauzone per nicht weiter zu diskutierendem Vorstandsbeschluss (d. h. im freundschaftlichen, kleinen (Führungs-)Kreis der p.m.k) hinauszuwerfen. Ursprünglich war sogar geplant, ein weiteres Treffen zu arrangieren, wo die Diskussion intensiviert und weitergetrieben werden soll – u. a. mit konkreten Vorschlägen von unserer Seite und wie wir uns eine weitere Zusammenarbeit vorstellen könnten. Auch für uns kam diese Stellungnahme – man möge uns Naivität vorwerfen – überraschend!

Zur Stellungnahme

In ihrer Stellungnahme argumentiert der erwähnte Teil des p.m.k-Vorstandes und die Geschäftsführerin, dass wir die p.m.k als künstlerischen Freiraum, der Infrastruktur zur Verfügung stellt, in seiner (Weiter-)Existenz gefährden. Das aus mehreren Gründen, die nicht immer ganz klar ausgeführt werden. Deshalb spitzen wir es absichtlich nochmals zu um in einem weiteren Schritt diese »Sichtweisen« zu kritisieren. Es ist uns bewusst, dass sich dabei viele Ebenen überschneiden, teilweise durchgewürfelt werden und sich die Argumente manchmal wiederholen. Aber für eine ernsthafte Auseinandersetzung empfinden wir das als produktiv.

– Wir würden die Statuten nicht akzeptieren, die die p.m.k als reinen Dienstleister für die »freie« Kunst- und Kulturszene vorsehen.

Vor eineinhalb Jahren wurde innerhalb der p.m.k über eine (auch politische!) Grundsatzposition diskutiert. In dieser sollte sich die p.m.k explizit von Faschismus, Rassismus, Sexismus und auch Gewalt distanzieren und klarmachen, dass diese Momente der Gesellschaft auch auf künstlerischer Ebene eine Absage erteilt werden sollte. Die Formulierung der Gechäftsführerin im Editorial des p.m.k-Folders vom September 2007 sollte als Grundlage dienen: »Die p.m.k ist ein Kulturverein und steht für einen offenen Kulturbegriff. Kultur ist nicht nur Kunst, Kultur ist auch Politik, Kultur ist auch Gesellschaft. Und so versteht es sich von selbst, dass die p.m.k antirassistsich, antisexistisch und vor allem eines ist: antifaschistisch.«

Zu diesem »Selbstverständnis« (= denn es »versteht sich ja von selbst«!) kam es nie. Die Angst eines Teils vom Vorstand, von bürgerlichen Medien als Phantom eines »linken, antifaschistischen Zentrums, in denen gewaltbereite Antifas ihre Aktionen planen« dargestellt zu werden, verhindert bis heute eine klare, ausformulierte (!) Position zu dem Thema. Die p.m.k-Führung verpasst es bis heute, wirksame Gegenöffentlichkeit herzustellen, die eines klar macht: Die p.m.k ist ein Verein, der von der Vielfalt seiner Mitglieder und vom antifaschistischen Grundkonsens lebt. Antifaschismus in dem Sinn heißt, dass man bei aller Liebe zur Kunst und Kultur eines nicht vergisst: Die Kritik an Rassismus und unterdrückerischen Verhältnissen ist Thema, wird diskutiert. Und: Sollten wir wieder Opfer rechter Gewalt werden, dann stehen wir solidarisch zueinander – aber nein: Uns als Grauzone wird die Schuld an den rechtsextremen Attacken gegeben. Wenn ein Konzert vom Verein NLK (vor allem dessen HipHop Konzerte wir schätzen und als durchaus politisch motiviert wahrnehmen!) von rechten Schlägern attackiert wird, dann wird dies von NLK als von der Grauzone hervorgerufene Gewalttat gesehen. Das schockiert uns, denn dieser Einschätzung liegt eine fatale politische Fehlannahme zugrunde: Rechtsextremismus gäbe es ja nur, weil es AusländerInnen, MigrantInnen, etc. gibt. Das Problem wird verdreht: Nicht die rechtsextreme Ideologie ist es, die Hass schürt, sondern die als »Unter-« oder »minderwertige Menschen« ausgemachte Gesellschaftsgruppe.

– Wir würden uneingeschränkt, jederzeit und immer (!) brutalste (physische!) Gewalt zur Erreichung unserer Ziele anwenden. Das sei unsere »Methode«. Unsere Veranstaltungen arten dauernd in Gewaltorgien aus, unsere MitgliederInnen plus das Umfeld seien brutale Schläger, die jeden verprügeln.

Fakt ist, dass weder wir als Grauzone noch unser »Umfeld«, das als eines ausgemacht wird, das vor »antifaschistischen Gewalttätern« nur so strotzt, rechte Skinheads oder Provokateure oder Schläger angreifen. Wir verteidigen uns! Warum sonst passieren die Auseinandersetzungen nur vor der p.m.k? Weil von der p.m.k oder speziell von der Grauzone so viel Gewalt ausgeht? Falsch, genau anders herum: Weil die p.m.k und speziell unsere Veranstaltungen angegriffen werden. Das haben wir schon oft gesagt und angeführt. Wir haben das Gefühl, wir werden nicht ernst genommen. Das könnte einen spezifischen Grund haben: Damit man uns als »Gewalttäter« hinstellen und uns unbequeme KritikerInnen, die eben nicht immer zu allem, was die p.m.k-Führung macht, »Ja und Amen« sagen, rauswerfen kann. Deshalb immer auch der Verweis auf das vernebelte »Grauzone-Umfeld«. Wenn man der Grauzone selbst nix vorwerfen kann, dann konstruiert man sich eben ein »Umfeld«.

– Unsere Ziele würden sich völlig von denen der p.m.k unterscheiden, deshalb sei unsere Arbeit nicht mit der der p.m.k vereinbar.

Ziel ist die Veränderung der Gesellschaft durch Aufklärung, Selbsthilfe, Selbstermächtigung (zB. selber Konzerte organisieren = klassischer DIY Gedanke!), durch Hilfe zur Selbsthilfe, Hilfe zur Selbstermächtigung, usw. In einer Gesellschaft, wo alles durch autoritäre und zentralisierte, normierte und standardisierte Vorgaben geregelt ist, kann man diese Ziele nur gegen diese Vorgaben durchsetzen. Man muss auch fragen: Welche Veränderung soll wohin führen? Die p.m.k muss als Kulturzentrum erhalten bleiben – keine Frage. Aber durch kritikloses Übernehmen und Anerkennen staatlicher Rechtsvorgaben verändert man nichts – höchstens seinen Horizont, der dadurch korrumpiert, weil man meint, man könne alles am Verhandlungstisch mit den Herrschenden durchbringen. Subventionen sind vor allem der Ausdruck von sozialen Kräfteverhältnissen, die von Kulturschaffenden, Raumsuchenden, KünstlerInnen, TheoretikerInnen, Bands, usw. aufgebaut werden. Nicht ein gefinkelter Obmann und eine juristisch begabte Geschäftsführerin allein sind für die Vergrößerung der p.m.k verantwortlich, sondern auch und vor allem der Drohmoment, der vorherrscht, wenn es diese Räumlichkeiten nicht geben würde oder sie nicht ausreichend vorhanden sein würden. Deshalb muss man auch selbstbewusst – auf jeder Ebene, auch am Verhandlungstisch – Vorgaben (von Staat, Kulturamt, Polizei, …) in Frage stellen, wenn man sich selber und die Gesellschaft weiterentwickeln will.

– Wir seien auf Ego-Trip: Alles für und wegen uns! Wenn andere Vereine nichts explizit »Politisches« machen, dann würde uns das nicht in den Kram passen. Wie auch immer angewandte und ausgeführte »Kunst« anderer p.m.k-Vereine würden wir nicht als »gesellschaftspolitisch relevante Kraft« anerkennen.

Zufällig stellt gerade der freischaffende Künstler, Musiker und Maler Peter Abler auf Initiative der Grauzone in der p.m.k aus. Zufällig organisierten wir eine vom Land Tirol (TKI) gesponserte (!) Plakatausstellung im Jahre 2001. Zufällig befand die TKI im Jahre 2007 unser kulturpolitisches Projekt »fem:tastique« für unterstützenswert, wo auch Kunst – und zwar »feministische« – zur Diskussion gestellt wurde. Ganz zu schweigen von den mehr als 100 Konzerten (!), die wir in den fünf Jahren p.m.k veranstaltet haben. Wo ist die Grenze zwischen »Kunst«, »Kultur« und »Politik«? Uns wird vorgeworfen zu verurteilen oder »nicht anzuerkennen«, was wir selber all die Jahre gemacht haben! Das verstehen wir nicht.

– Wir erheben den »politischen Zeigefinger«, stellen uns deshalb über alle anderen Vereine, wollen belehren, sitzen auf dem »hohen linken Ross« (Vorwurf in einer Beiratsitzung) und akzeptieren keine andere »Meinung« als die unsere eigene.

Es stimmt, dass vor allem heutzutage »Linksradikale« gesellschaftlich marginalisiert sind. Die Idee vom sozialrevoltionären Engagement, das zusammen mit ArbeiterInnen, StudentInnen, SchülerInnen, etc. gegen den Kapitalismus sich formiert, läuft dauernd Gefahr, sich als abgehobenes, elitäres Engagement darzustellen, wenn man dauernd nur darauf verweist, wie Scheisse doch »alle außer wir guten Linken mit dem antirassistischen, antisexistischen, usw. Bewusstsein« sind. Aber dagegen wehren wir uns! Die Grauzone versucht bewusst, unfertige Konzepte und Inhalte zur Diskussion zu stellen. Auf einem Flugzettel für die ArbeiterInnen von Swarovski steht zum Schluss: »Bitte gebt uns Rückmeldungen – wir sind lernfähig!« Also wo bitte ist dieses »hohe Ross«, auf dem wir da reiten sollten? Es liegt womöglich eine Verwechslung vor: Nur weil wir dazu aufrufen, sich mit der Gesellschaft und speziell mit den Verhältnissen um uns herum zu beschäftigen, heißt das noch lange nicht, dass wir mit dem Zeigefinger deuten und sagen, zu welchen Ergebnissen man kommen muss! Aber wir scheuen auch vor keinem Streit zurück – vielleicht ist auch dies ein Punkt, warum man uns »Arroganz« vorwirft: Wir suchen die politische Auseinandersetzung, sind heiß und neugierig drauf – und wir lassen oft nicht locker. Natürlich sind auch manche Aussagen von uns nicht immer treffsicher, sogar manchmal dumpf und pure Polemik. Aber macht uns das zu arroganten PolitspinnerInnen, die nur sich selbst im Kopf haben?

– Durch unsere Feststellung, dass »Gewalt« (und wirklich jede Art von Gewalt!) schon immer zumindest einen riesengroßen Teil der (kapitalistischen) Gesellschaft konstituiert, bewägen wir uns außerhalb des »Rechtsstaates« und verletzen Gesetze, die die p.m.k einhalten muss.

Unsere mit vielen TheoretikerInnen, PraktikerInnen und Bewegungen geteilte Kritik an der Ideologie der prinzipiellen »Gewaltfreiheit« wird – so kommt uns vor – völlig missverstanden. Sei es in Theorie oder Praxis, in der Geschichtsschreibung oder in der Auseinandersetzung auf politischer Ebene – Gewalt spielt eine riesen Rolle, ob man will oder nicht. Es ist keine moralische Frage, auch keine der »Methode« und schon gar keine Frage einer individuellen Entscheidung: Gewalt existiert auf vielen Ebenen und wenn wir, unser Publikum oder »AusländerInnen/Schwarze/Frauen« von rechten Schlägern verprügelt werden (alles schon dagewesen!), dann haben wir das Recht uns zu wehren und einzugreifen. Sonst wird auch von allen Seiten »Zivilcourage« gefordert – ein Teil des p.m.k-Vorstands sieht eben lieber zu und wartet, bis die Polizei eintrifft, wenn angenommen zB. eine Frau auf der gegenüberliegenden Straßenseite der p.m.k aus rassistischen Gründen verprügelt wird. Man verstehe: Das ist noch nicht vorgefallen, aber es ist die praktische Konsequenz ihrer – Argumentation!

– »Gewalt« würde von uns »aus ideologischen Gründen« benutzt. Notwehr gegen angreifende und prügelnde Nazis und rechten »Lausbuben« sei Gewalt, die von uns ausginge. Dass rechtsextreme Schläger unsere Veranstaltungen stören, läge daran, dass wir ihnen eben ein super Feindbild bieten. Das Bild, das die Grauzone von sich übermittelt, überträge sich auf die ganze p.m.k und führe dazu, dass andere Vereine in ihrer »(un-)politischen Identität« überfahren werden.

Siehe dazu schon die vorherigen Ausführungen. Plus: Wenn wir als Grauzone der einzige Verein sind, der – sehr wohl im rechtsstaatlichen Rahmen übrigens! – Demonstrationen, Kundgebungen und natürlich kämpferische politische Diskussionsveranstaltungen und Flugblatt-Verteilaktionen abhalten, dann ist zu bedauern, dass sich andere Vereine durch ihre mangelnde politische Schärfe oder Abgrenzung gegenüber uns dadurch vereinnahmt fühlen. Es gibt immer und für jeden Verein die Möglichkeit, unsere Inhalte, Positionen und Aktionen zu kritisieren und sich dadurch von uns abzugrenzen – ohne uns gleich Rauswerfen zu müssen! Es ist eine Frage der (nicht vorhandenen?) Kommunikation!

– Wir sind »staatsfeindlich« und dies ist mit dem »demokratischen Fundament« der p.m.k nicht vereinbar. Wir können noch so rationale Argumente anbringen, warum es für ein friedliches und solidarisches Mit- und Nebeneinander aller Menschen einer gesellschaftlichen Auflösung des Staates bedarf, es wird nicht akzeptiert. Auch wenn immer wieder beteuert wird (auch von manchen Vorständen), wie »recht« die Grauzone in ihrer politischen Analyse und in ihrer politischen Diskussion über die Rolle des Staates hat, das dürfe nicht sein, weil man ja Subventionen bekommt.

Hier kommt eine weitere Ebene ins Spiel: Auf der Beiratsitzung kritisierten wir Subventionsempfänger auch dahingehend, dass dies in manchen Fällen auch »Schweigegeld« darstellen könnte. Frei nach dem Motto: »Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!« Obmann und Geschäftsführerin vertreten nicht nur die Interessen der p.m.k-Mitgliedsvereine, sondern implizit auch die der Stadt und des Kulturamtes. Es ist völlig verständlich, wenn man als StadtangestellteR auch die Interessen der Stadt und des Stadtrates und damit staatliche Interessen vertritt, weil man davon abhängig ist und um seinen Arbeitsplatz (also um Subventionen) fürchtet, wenn man gewisse Regeln nicht oder unzureichend einhält. Aber dadurch verschieben sich die Interessen, die auf eine Veränderung der Gesellschaft abzielen: Kunst und Kultur soll nicht mehr unbequem und kritisch sein, sie soll »in der Öffentlichkeit« (das sind für die p.m.k-Führung bürgerliche Zeitungen wie zB. die Tiroler Tageszeitung!) gut dastehen. Dafür geht man Kompromisse ein. Einer Hilde Zach schenkt man lieber etwas als dass man sie seriös dahingehend kritisiert, dass für Kultur mehr Geld und Räume gebraucht werden. Wir wollen nicht die zweifellos gute Arbeit des p.m.k-Vorstandes und der Geschäftsführerin, die bereits geleistet wurde, diskreditieren – aber geben (»mal wieder«, sollten wir BesserwisserInnen sagen …) zu bedenken: Subventionen machen auch abhängig, Abhängigkeit erzeugt Ängste, Ängste schränken die Handlungsmöglichkeiten und den Horizont ein. Bitte nicht missverstehen: Damit ist nicht gesagt, dass dies zwangsläufig so sein muss.

– Einen gewaltfreien gesellschaftlichen Umgang würden wir generell ausschließen. Dadurch mangelt es an Vertrauen uns gegenüber, dadurch seien wir nicht konstruktiv, dadurch müssen sich die vier von fünf Vorstände und die Geschäftsführerin von uns abgrenzen und uns durch Vorstandsbeschluss rauswerfen.

Zum Schluss empfehlen wir nochmal, unsere »14 Thesen« aka »Kleingeistige Hetze gegen Linke und Kulturschaffende« zu lesen und vor allem – ernst zu nehmen! Dort versuchen wir zumindest, die Debatte im Fünfeck gewalttätige Gesellschaft, »Gewalt in den Bögen«, Rechtsextremismus, Polizeibrutalität und staatliche Repression/Kapitalismus (»Zwangsschließung!« und »Subventionskürzungen in Krisenzeiten«) anzudeuten. Wir distanzieren uns klar vor einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit dem Staat, wollen und können aber diese Möglichkeit nicht ausschließen – das kann niemand, der/die wirklich verstehen will, wie unsere Gesellschaft zumindest ansatzweise »funktioniert«. Was soll ein »prinzipieller gewaltfreier gesellschaftlicher Umgang« sein? In einer gewalttätigen Gesellschaft? Sollen wir uns verprügeln lassen und warten, bis die Polizei kommt und in ihren standardisierten Rechtsverfahren Anzeigen aufnimmt? Die womöglich auch noch völlig uninteressiert und hilflos in der Gegend rumzieht und uns »Schwarzen Block« auch noch beschuldigt, »alles geplant« zu haben (so passiert am Holger Burner Konzert, 25./26. April 09)?

Wir empfinden es als Farce, von den genannten Vorstandsmitgliedern und von der Geschäftsführerin so dermaßen verdreht und gewalttätig dargestellt zu werden. Das ist nicht nur unsolidarisch gegenüber der antifaschistischen Sache, sondern auch (kultur-)politisch ein großer Fehler, wenn in vorauseilendem Gehorsam und aus teilweise verständlicher, teilweise weniger verständlicher Existenzangst (zB. sprach die Grüne Stadträtin Mag. Uschi Schwarzl von einer »breiten Mehrheit« bei p.m.k-Suventionen im Stadtrat!) ein Phantom namens »gewalttätiger Schlägerverein Grauzone« konstruiert wird. Das dient einem Teil der ÖVP, der FPÖ samt Jugendorganisation RFJ und den Burschenschaften – insgesamt also einem Rechtsruck, an dessen Oberfläche die Vorkommnisse von Ebensee und jene auf der SchülerInnenfahrt nach Ausschwitz stehen.

Wir erinnern uns schließlich an die TierschützerInnen, die nach dem Terrorparagrafen 278a des StGB (kriminelle Vereinigung) für Monate in Untersuchungshaft gesteckt wurden. Die p.m.k-Führung liefert mit diesem Phantom dem Staat einen Vorwand, auch uns als angemeldeten Verein einzuknasten.

10 Antworten zu “GRAUZONE BLEIBT! ZUM AUSSCHLUSS AUS DER P.M.K”

  1. Gxxx Sagt:

    Ich habe einige Monate selber in Innsbruck gewohnt und habe die PMK immer als interessanten Raum empfunden, der auch linker, revolutionärer Politik Raum gibt.
    Dass gerade jetzt, wo es massivse Angriffe von Nazis auf die PMK gibt eine solche Entsolisarisierung mit der Grauzone aufkommt, ist mehr als nur eine Frechheit. Ganz so, als wären die paar Autonomen schuld an der NATIONALSOZIALISTISCHEN (lassts euch
    auf der Zunge zergehn, das Wort und denkt drüber nach!) Ideologie der NAZIS und der daraus folgenden Angriffe.
    Jetzt da irgendwas von „gewalt“ zu schwadronieren, die von der Grauzone ausgehen soll (ja klar, die überfällt ja auch die PMK, logo, gell?) und vom „rechtsstaat“ (der ja sooooo viel gegen Nazis und Unterdrückungsverhältnisse macht – am besten,
    wie halten alle die goschn und gehn halt wählen, bringt ja subventionen), ist, und ich entschuldige mich nicht für den Ausdruck: zum kotzen!
    Wenn euch ein paar wohlgesonnene Artikel in einer ÖVP-nahen Tageszeitung wichtiger sind als eine solidarische, auf inhalte und nicht auf Angst basierende Diskussion und Praxis, dann setzt euch mit der Grauzone zusammen und findet eine Lösung!
    Einfach zu sagen, dass „der Vorstand“ („boaaah, DER VORSTAND, alter, ey!!“) ne Entscheidung getroffen hat ist nicht nur autoritär, sondern auch einfach peinlich.
    Genauso peinlich wie die an fektersche Aussagen erinnernde Gewaltdiskussion.

    Für mich war die PMK mit all ihren beteiligten in Innsbruck immer DER Spot wenn es darum ging, sich Platz für Gedanken und Projekte jenseits von konservativen Ideologien zu suchen. Und die Grauzone hat dazu sehr viel beigetargen, genauso wie
    auch andere Gruppen. Und ich war verdammt froh, dass es auch Gruppen gab, die nicht alles so „straight politisch“ machten wie die Grauzone. Aber genau dieses politische engagement zu geißeln und Menschen zu sagen, in welcher Form und mit welchen
    Inhalten sie sich zu äussern haben ist… naja, gschissen, arm, billig, peinlich, zum kotzen, kleinbürgerlich, Schrebergartenmentalität, Spiessig, Bobo-Kacke usw. usw. Suchts euch nen Begriff aus, ich hab keinen Bock gross „inhaltlich“ zu
    argumentieren – einfach deswegen, weil ich anxfressen bin und allen FreundInnen bei der Grauzone ganz ganz viel Solidarität und Liebe schicke. Und „dem Vorstand“ (boaaah, DER VORSTAND, ey!!! *verbeug*) ganz viel böses Gift und Gatsch.

    Mit viel Wut im Bauch, und ganz ganz viel SOlidarität an die Grauzone

    Gxxx

    PS.: Diese Mail erging sowohl an die Grauzone als auch an die PMK und darf veröffentlicht werden.

  2. bernq Sagt:

    hallo leute !!

    wegen einer location, was ihr sucht,
    wahrscheinlich sowieso nicht leicht,

    http://www.bierstindl.at
    http://www.kulturcafepropolis.com
    http://kulturlabor.stromboli.at
    http://www.kunstraum-innsbruck.at
    oder open air im walther park……………….beim schiff

    grüsse bernq

  3. Anonymos Sagt:

    Als Mensch, der momentan nicht in Tirol weilt und die Entwicklungen der letzten Monate aus der Ferne durch diverse Bericht von FreundInnen als auch von medialer Seite miterleben muss, stellt dies nun den Gpfel der bedauerlichen Entwicklungne dar.

    Mich macht dies wütend und traurig. Ich bin ein Mensch der sich selbst oft vorwerfen lassen muss politisch vielleicht nicht genug aktiv zu sein und ich hatte auch immer meine Meinungsverschiedenheiten mit diversen Mitgliedern der Grauzone oder auch der Antifa. Aber dass es kurz vor dem Kommers in Innsbruck zu einer solchen Entsolidarisierung von seiten des Vorstandes (?) kommt ist erschreckend.

    Gerade in Zeiten wie diesen (ich hasse diesen Ausspruch und trotzdem passt er hier hin) muss zusammengestanden werden. Dank dieser lächerlichen Entscheidung wird der inakzeptablen Politik und den rassistischen, antisemitischen und was weiß ich noch alles Bestrebungen in die Hände gespielt und zugestimmt. „Wir wollen uns gegen das nicht mehr wehren, schaut her macht was ihr wollt füttert uns ein wenig, wir distanzieren uns von jeglicher Gegenstimme“. Widerlich.

    Ich und sehe hier eine Ungerechtigkeit, die so nit hingenommen werden kann.

    Am 19. Juni freue ich mich schon wieder nach Tirol zurückzukommen und ein naja bewegendes Wochende zu erleben.

  4. chris off Sagt:

    P uf f M aister K lodreck?
    einige gedanken über humor der nicht mehr wirklich lustig ist (wobei mir noch immer zum lachen
    ist)
    lustig ist ja schon vieles nicht mehr. seies der katakombenkeller, der von den kommerzielen von
    „Depperte Leit“ und deren gift als veranstaltungsort ruiniert wurde, oder die tatsache dass
    verbalaussagen von der polizei mehr geglaubt wird als orginalen videos.
    aber lustig ist auf jeden fall die tatsache, dass er einzigste politische verein in diesem gewühl aus
    faulenzer/innen und schönredner/innen ausgeschlossen wurde, weil dem verein die sicherheit,
    HALLO die SICHEHEIT, der besucher am herzen lag, und somit nicht mit reinem gewissen türen
    versperrt werden, wenn neonazis die veranstaltung stürmen – bewaffnet und vermummt stürmen -
    sondern entschieden (na eh entschieden, wer zählt den jemals auf die faschos, ausser der chris und
    der norbi sind allein) dagegen auftretten.
    nicht, dass ich es in meiner laufbahn zu nix gebracht hätte. nein!
    in einer langjährigen funktion als starmoterator der – purlizerpreisverdächtigten – radiosendungen,
    „gomorra“ und „audio collaps“,
    aber auch alls langjähriger teil der grauzone, welches in meinen höhepunkt der karriere bis zum
    öbmann reichte, sehe ich mich gezwungen auch meinen senf hinzuzugeben.
    zuerst geht es natürlich um die individuelle sicherheit der besuchenden maenschen: ich hab bezahlt,
    sollen die da auch bezahlen – weil maskerade gibts ja das ganze jahr und nicht immer nur gerade
    wenn, der zach ein „popart bildchen“ übergeben wird, sondern auch bei maskerierten neonazis.
    wobei?
    maskerade muss es ja nicht sein, schliesslich zeigt sich auch aus den späteren verhalten der
    propetenten, dass diese sich nichts sehnlicheres wünschen als, – so wie die hilde eben – über freud
    und das leid der anderer zu bestimmen können und seis noch so dramatisch. ob uns im individuellen
    der pragmatismus von den ohren bis zu den knöcheln raushengt, und wir eine aktive bewegung
    brauchen, – solang diese bewegung mit der stadtpoliotik konform geht, würgh – solange wird uns
    nicht zugehört. aber haben wir ein mal ein ohr aufgeschleimt, so schleimen, ja gar wichsen, wir in
    solches (natürlich nur fals erwüscht, aber…, und vergessen alles, ja gar ALLES der geschichte dieser
    gruppe – WICHTIG: nicht die eigen geschichte, weil so manch ein ohrgrabbler/in setzte sich erst ins
    gemachte nest, und hat von geschichte überhaupt keine ahnung.)
    (einfach queer erkläre ich noch die tatsache, dass doch auch freunde aus vergangenen zeiten, mit
    denen ich so manchen fascho boxte, sich heute nicht einmal ansatzweise daran erinnern mögen. ok.
    vielleicht erinnern, aber so arschlochmässig sachen vertreten, dass da, muss ich, ja unbedingt, selbst
    meinen alten handschuhe aus den keller holen und boxen…natürlich gegen die alten freunde, aber
    lieber gegen die faschos….viel lieber…wobei da gibts noch nen clofleck, der ist aber nur angesoffen
    interessant…..)
    zum zerkuggeln weiter, ist ja der haupthäuptling („der schöne“ s. U.) dieser sehr flexiblen, gar
    schleimartigen verbindung. nicht nur bekennender pazifist welcher lieber mal nen schritt zurück
    geht, sondern zugleich auch begeisterter witzbold.
    einen gast, der sein becherpfand gerne zurück gehabt hätte, gleich die halbe wechselgeldkasse an
    den kopf zu schmeissen, ist nicht nur genial, sondern zeugt vor allem von dessen pazifistischen
    verständniss : geld ist krieg, ich mag keinen krieg.
    somit wirft dieser das faschistische potential – meins, will haben, gehört mir, ja vielleicht auch noch:
    steht mir zu; zumidest die hälfte, weil ja nicht eigene veranstaltung und eigentlich nix mit der kassa
    zutun, er sogleich in die richtung des agressors, damit diese verderbliche ware – welcher er diesen
    abend nicht mehr nachrennt (da schon voll bis oben hin) sonst nur alles versauen würd.
    anbei ist von pensionierten jurist/innen zu erfahren, dass nicht nur der umstand des
    selbstwegsperrens bei faschistischen angriffen urlustig ist, sondern gerade auch die folgen durchaus
    erheitern können, bis in den frühen morgenstunden und darüber hinaus.
    so griegen doch glatt diejenigen, die späterkommen um eintritt zu sparen, volle auf die fresse.
    womit die neonazistische bande eine gewünschte erscheinung jedes frühjahr ist. schliesslich lassen
    erinnerungen nach, bis wiederholung einen gewissen automationsefekt erzeugen: kommzu spät,
    griegste ordentlich aufs maul!
    (als strammer ex-veranstalter beneide ich die besagten um diesen zusätzlichen werbeträger.)
    bloss were sind diese leute?:
    AUS ALT MACH NEU – oder wie wer das wird, was der niemals sein sollt:
    „ja eine pleite im leben ist genug“, sagte sich damals das zarte röslein,
    und endete im harten rösslein!
    weil schreiben und ideoligie verteidigen dass kann ich wohl
    aber ohne soll?(d)
    nein so kanns nicht sein
    sauf mich blau
    und frag bei den trotteln ein
    mache was auch für wenig geld
    muss nur machen was denen gefällt,,,
    scheisse, scheisse,
    was auch immer,
    fresse alles und viel schlimmer….
    wer ruhiger schläft ist ein arschloch!!!
    DER SCHÖNE KLODRECK – oder weil wer so wird wie er nun mal so ist!
    früher mal, da war er wer, so richtig!!!!
    der schöne c.( lodreck?)???
    heut ist nur noch angestellt.
    mal hie und mal da.
    aber, aber doch noch ´n dreck?
    anstatt sich um fakten zu kümmern, trinkt er nen schmokka und fragt mal die schnülli, über neues.
    schnulli kann da nicht viel erzählen, weil wenn „der schöne“ schnokka trinkt, schnulli erstmal die
    dose(n) hochfährt.
    „die tägliche zeitung ist wie ein in benzin gebadetes kätzchen. es genügt schon ein fünkchen
    (ironie), und wieder ist ein prima aphorismus im sack. feiertabend“ (leo fischer/michael
    ziegelwagner)
    angesprochchen auf die zustände, verweisst der schöne nur auf vorhaben, die entweder schon
    geschehen sind, oder nie geschehen werden. nicht so sehr wie der aphorist, mindestens aber so, dass
    der angesprochene hart reagieren muss und zugunsten des populismus auf die gramatik verzichtet
    wird.
    aber wem wunderts?????
    arschloch in die höh…
    die hilde wirds schon zupfen…
    alte leder aus alter vergangenheit verblassen heute noch zur vollkomenheit…ähh… jedenfalls
    glaubwürdig? creditable!!!!!!!!!
    DAS KLEINE FETTE M. _ oder……
    …na, nit nur die workstation total verscheissen, auch noch der grauzone die schuld zuschieben!!!!
    na dass, schafft nur der? … semichef?
    na eh nit!
    aber das schweindl, welches nie, aber schon nie, vom hocker aufkommt – welcher meiner zarter
    hand entsprungen, und nur den erbauer so manches kopfweh bereitete nur leider nie denen, die es
    verdienten – und nur deshalb auch noch um 6uhr in der früh volle mitgliedsbeiträge (das mit dem
    glied war eh nie so ernst gemeint) verlangt, welche für ein „a-sexueles etwas“ dann doch
    übertrieben sind.
    stimmberechtigt trotz aller wahnsinnszugeständnisse!!!!!!!!
    FLAH GORDON? – schande der galaxis…
    die arschgeburt vom
    meister………………………………………………………………………………………………………………………………….
    ……………………………………………………………………………………………………………………………………………
    ……………………………………………………………………………………………………………………………………………
    …………………………………….
    DER DREI ???
    einer der nicht weiss,
    wie er heisst,
    der ist dumm,
    bumm!!!
    und wer nicht weiss wie lange er im vorstand sitz,
    zieht nachtragsstrafanträge hinter sich her, wäähh.
    ansonsten bleibt ihm die ehre, nach den – laut hitchkock – genannten drei ??? zu lauten, weil diese
    hatten immer was zu fragen (wobei ich mich bei hitchi und den freunden entschuldigen muss, da
    der anspruch immer ab 12 war und nicht ab ??)
    aber juristinen (könnten) helfen.
    ansonsten bleibt beim verhalten wie ihr seit,
    blockieren, vernadern, verhalten zerstören und verstören,
    scheiss auf die scheisser: grauzone bleibt!!
    euer euch hassender
    giftstoff aka izmir ybl
    „regiert werden heisst, bei jedem werk, bei jedem handeln, bei jeder bewegung festgestellt,
    registriert, zensiert, tarifiert, abgestempelt. Geschätzt, mit abgaben belegt, lizensiert, autorisiert,
    befürwortet, behindert, reformiert, korrigiert werden; es heisst, unter den vorwand des
    öffentlichen nutzens und im namen des allgemeinen interesses besteuert, dressiert, gerupft,
    ausgenutzt, monopolisiert, bevollmächtigt, gedrängt, mystifiziert, bestohlen und beim ersten wort
    der klage unterdrückt, bestraft, verunglimpft, schickaniert, verfolgt, gezaust, verurteilt, gerichtet,
    deportiert, geopfert, verkauft und verraten, dabei noch gefoppt, genarrt, gegränkt und entehrt
    werden. Das heisst regierung, das ist ihre gerechtigkeit, das ist ihre moral.“
    pierre-joseph proudhon, 1841
    „Mann-o-Mann was macht du mir Angst
    so alle grün und Schild und Stock
    dein SA-Emblem ist nicht zu sehen
    aber allen ist klar es ist zwar da aber leider unsichtbar
    links-zwo-drei-vier in Gleichschritt marsch Befehl ist Befehl
    und Scheiße bleibt Scheiße
    schieß doch du Arschloch
    schieß doch du Arschloch
    einen Schuß in den Rücken der ist fürs Schwarzfahren
    einer in den Hals der ist fürs Weglaufen und
    einer in den Hinterkopf dafür daß du kein Deutscher bist
    vergiß das Feiern denn du bist hier in Bayern es sei denn
    du bist beim USK dann machen wir für dich ne Naziparty klar
    Stock statt Verstand – drum Helm ab und Hirn rein
    Nürnberg Bullen Stadt – wir haben dich zum Kotzen satt“
    amen81, schiess doch

  5. Anonym Sagt:

    traurig traurig was da in tirol so passiert!! wieder mal wurde es geschafft, linksdenkenden und handelnden menschen ihre infrastruktur zu rauben und das von menschen, die sich selbst als „antifaschistInnen“ bezeichnen. „pfui“

  6. crust/off Sagt:

    na schwer gefallen ist mir die tatsache, wie die pmk abdrifftet schon damals, als ich noch etwas entfernter von meinem jetztigen körpergewicht war.
    und den HARTEN kampf, den gab sich damals die K.U.U.G.E.L. und die GRAUZONE und nutzniesser seid blos „ihr schweren“!
    leid tun mir vorallem, die vielen, vielen tausender die in die persönlichen taschen dieser pmkZUstände fliessen. aber, mai.

    fakt ist: die stadt sagt die müssen raus, und ihr fällt auf die knie!!

    habt alle schon mal – leider viel zu wenig – von den nazis aufs maul gegriegt!
    hat euch wer vorgeworfen ihr würdet die gewalt anziehen, verteidigen, oder gar stilisieren?
    als der klodreck beim zusperren von ner bierflasche am hinterkopf getroffen wurde?
    oder der rrrrro..b.. mal von drei auf einmal kassierte?

    ihr seit fette, zufriedene säue, die da drinn sitzen und alles machen, damit ihr für dies bisschen arbeit das maximale an geld holt und nicht ansatzweise dazubereit seid – obwohl ihr nicht nur durch die arbeit der radikalen linken überhaupt erstmal das licht der welt erblickte – euch hinter eure „müttern“ und „vätern“ zu stellen!!!!!!

    schade um die zeit, die ich diesmal wahrlich verschwendete um mit euch nicht nur weiterhin im vollrausch zu kommunizieren, weil mehr zeit, dass seit ihr mir schon lange nicht mehr wert!!!

    kommers und kommerz – rübe ab

    euer euch hassender
    giftstoff aka izmir ybl

    Disko Antistaat – Personenschaden
    Hast du dich gut versteckt hinter deinem Schmerz
    Hast du dir den Weg gemerkt den Weg heimwärts?
    Oder hast du dich so gut versteckt, dass du dich
    selbst nicht mehr wiederfindest?
    Dann bist du so gut wie erblindet
    Halt die Nase in den Wind
    Merkst du nicht, dass es stinkt
    wenn du nach Luft ringst
    merkst du nicht, wenn es stinkt
    Vielleicht merkst du nicht, dass es stinkt
    Irgendwo tief in der Asche liegt noch
    Ein Stückchen Glut
    Merkst du die Wärme nicht
    Suche und puste, entflamme die Wut
    Lass Funken sprühen in einer Welt
    die nicht versteht
    Lass Funken überspringen
    Für eine Welt die viel weiter sieht

  7. Indie Goschn Sagt:

    danke lieber herr giftstoff, dass sie auch dieser diskussion die nötige tiefe verleihen,
    und wieder einmal aufzeigen, mit welch intellektueller schärfe und sprachlicher brillanz die autonome militante antifa debatten führt. ich hoffe sie werden dafür für den wurlitzer preis vorgeschlagen !
    liebe grüsse
    jeff g. wara

  8. grrzone Sagt:

    von intellektueller schärfe zeugt es aber auch nicht, wenn man giftstoff und „autonome militante antifa“ in einen topf wirft.

    wie auch immer, die sache ist so wie´s aussieht gegessen. das problem der rechten schläger und des rassismus bleibt.

    öltsch // grauzone

  9. peter Sagt:

    was ist jetzt eigentlich mit grauzone veranstaltungen? gibt es euch nun nicht mehr weil ihr nicht auf den subventionierten raum pmk zugreifen könnt oder macht ihr weiter wie in den alten zeiten vor pmk und worktstation?

  10. grrzone Sagt:

    hi peter,

    wir machen weiter, nur mangelt es momentan an veranstaltungs-ideen und vor allem an unkompliziert zu bekommenden räumen. wir treffen uns nach wie vor regelmäßig und besprechen dies und das. vielleicht braucht es auch mal eine kleine nachdenk-pause. ;-)

    öltsch // grauzone


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